Freitag, 11. Februar 2011

Im Jahr 1660 wurde sie von einer Handvoll Wissenschaftler gegründet. Das macht die Londoner Royal Society zu einer der ältesten Wissenschaftsorganisationen der Welt. Nun legt die Royal Society ein beeindruckendes Dokument vor, wie sehr sie sich der Zukunft verpflichtet fühlt. Die
aktuelle Ausgabe der Philosophical Transactions A widmet sich ganz dem Anthropozän. In acht Beiträgen beleuchten Forscher verschiedener Disziplinen, was den Menschen zur dominanten Kraft der Veränderung auf der Erde macht - von der Atmosphäre bis hinab in die Tiefsee. Sie kommen zu dem Schluß, es sehe danach aus, "dass in den vergangenen zweihundert Jahren eine epochale Grenze überschritten wurde".Geologen beschreiben in dem Journal, wie unser Alltag bereits eine klar identifizierbare Bodenschicht hervorbringt, an der Wissenschaftler der Zukunft den Beginn des Anthropozäns ersehen können. Aber aus was genau wird diese Bodenschicht bestehen - wird sie toxisch sein oder fruchtbar?